Der Titel «Ehrespalebärglemer» wurde vom Sperber-Kollegium erstmals 1976 verliehen. Er wird Persönlichkeiten zuerkannt, welche  die Stadt Basel über deren Grenzen hinaus in positivem Sinn bekannt gemacht haben. Es sind Menschen voller Initiative, Menschen mit Qualitäten auf ihrem Spezialgebiet, die sie einmalig und beispielhaft einsetzen.


1976-1982  1983-1988  1989-1994 1995-2000  2001-2007  2008-2013 2014-2017

 
1983 César Keiser und Margrit Läubli –Kabarettisten
1984 Heidi Abel – Fernsehmoderatorin
1985 Jeannot Tinguely – Eisenplastiker
1986 George Gruntz – Jazz-Musiker und Komponist
1987 Heinz Spoerli – Ballettdirektor und Choreograph
1988 JÜSP (Jürg Spahr) – Karikaturist und Cartoonist
 


1976-1982  1983-1988  1989-1994 1995-2000  2001-2007  2008-2013 2014-2016

     
  1983 César Keiser und Margrit Läubli –Kabarettisten

Dieses Mal ging das begehrte Strassenschild «Spalenberg», ganz im Zeichen der kommenden Züri-Basel-Wochen, zur Hälfte an die Limmat-Stadt (Läubli) und zur Hälfte an den Rhein (Cés). Grossratspräsident Adolf Neth grüsste und gratulierte in Reimen. Nach der feierlichen Übergabe des «Oscars» durch die beiden Sperber Freddy A. Glaser und Vreni Schmidlin bedankten sich die beiden berühmten Kabarettisten mit ein paar Rosinen ihrer Kunst.
   

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  1984 Heidi Abel – Fernsehmoderatorin

Hans Hausmann von Radio Basel nannte die Geehrte die «Galionsfigur des Schweizer Fernsehens». Auch wenn sie wegen ihrer beruflichen Tätigkeit seit 30 Jahren in Zürich lebt, sprechen die Basler gleichwohl von «ihrem» Heidi. Eine ergötzliche Einlage stellte die Mini-Talk-Show dar, die Freddy Glaser mit Heidi Abel machte. Es ging um die Sendung «Ein Platz für Tiere». Als Gratulant trat Hans Peter Haering, Leiter des Basler Tierheims, mit Hunden auf.
   

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  1985 Jeannot Tinguely – Eisenplastiker

Als 9. Ehrespalebärglemer erkor das Sperber-Kollegium den Schöpfer des Fasnachts-Brunnens (1977) vor dem neuen Stadttheater, den international berühmten Jean Tinguely. Regierungsrat Dr. Arnold Schneider hielt die Laudatio. Heidi Abel machte mit dem Geehrten ein Interview. Und dieser berichtete von einem Brief seiner Mutter, den sie ihm 1960 nach der Ausstellung in der Berner Kunsthalle geschickt hatte: «Ich verstehe Dich nicht – wie kann ein so intelligenter Bub wie Du so dummes Zeug machen...»
   

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  1986 Georg Gruntz – Jazz-Musiker und Komponist

Regierungsrat Professor Dr. Hans-Ruedi Striebel überbrachte dem «weltoffenen Basler, der mit seinem Können Aussenbeziehungen herstellt, aber immer wieder in seine Heimatstadt zurückfindet», die Grüsse der Regierung. Aus dem vom Österreichischen Fernsehen aufgezeichneten Oratorium «Holy Grail of Jazz and Joy» wurden Ausschnitte gezeigt. Georg Gruntz setzte sich in seiner Verdankung mit dem Geistes- und Kulturleben seiner Heimatstadt auseinander.
   

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  1987 Heinz Spoerli – Ballettdirektor und Choreograph

Manfred Graeter, der musikalische Leiter des WDR, der eben einen Film über Spoerli abgedreht hatte, nannte in seiner Laudatio den Choreographen einen «Fabrikanten von psychischen Aufhellern und von Basler Exportartikeln, die weltweit einen hervorragenden Ruf geniessen». Ständerat Carl Miville überbrachte die Glückwünsche der Regierung. Spoerli bedankte sich für den «Oscar» mit dem Bonmot: «Ich bin ein Mann der kleinen Schritte und nicht der grossen Worte.».
   

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  1988 JÜSP (Jürg Spahr) – Karikaturist und Cartoonist

Nur 24 Stunden nach der Oscar-Verleihung in Los Angeles erhielt Jürg Spahr den «Oscar vom Spalenberg». Für die Ernennung JÜSPs sprach die Schaffung des Karikaturen- und Cartoon-Museums zusammen mit Dr. Dieter Burckhardt. Die «Humanitas Basiliensis» habe JÜSP, gemäss Laudator Dr. Rudolf Suter, mit seinen Karikaturen und Cartoons in die Welt hinaus getragen. Regierungsrat Dr. Kurt Jenny überbrachte die Glückwünsche der Stadt.
 

 

 

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