Die Geschichte des Sperber-Kollegiums ist eng verbunden mit der Geschichte des Hotels Basel. Am 27. September 1974 findet am Fuss des Spalenbergs die Taufe des Hotels Basel statt. «Meinungsmacher» wurden als Gotte und Götti eingeladen, Persönlichkeiten, die mit den Medien oder den Menschen in der Stadt verbunden waren. Diese acht Paten und Patinnen, unter ihnen Miggeli Aebersold, Robert B. Christ alias Fridolin oder Gustaf Adolf Wanner und Ferdinand Musfeld, wurden zugleich die Gründungsmitglieder des Sperber-Kollegiums. Mit Felix Musfeld,  dessen Sohn Stephan, dem Ehrespalebärglemer 2003, sowie dessen Sohn Dominik und Tochter Nicole, ist diese Familie bereits in 4. Generation mit den Sperbern verbunden.

Anfänglich waren die Sperber eine Gruppe von rund 50 «originellen» Baslern und Baslerinnen, die sich primär für eine sinnvolle Belebung der Altstadt einsetzten und Bestrebungen unterstützten, welche Basel liebenswerter machen sollten. Neben den Sperber-internen Veranstaltungen organisierten Dr. Peter Bächlin, der erste Ober-Sperber, und dessen Nachfolger Freddy A. Glaser wiederholt auch erwähnenswerte Aktivitäten für die Stadt. Wir erinnern an die «Böcklinade», «Em Bebby sy Jazz», den Vortrag des in Kenia wirkenden Tropen-Agronomen Dr. h.c. René Haller sowie an das Geschenk an die Stadt, die bronzene Möwe auf dem Birskopf-Brunnen.

Dem gegenwärtigen Ober-Sperber Dr. Peter Blome – er steht seit Ende 2008 im Amt und wurde 2005 Ehrespalebärglemer– liegt ebenfalls daran, dass die Zielsetzungen des Kollegiums in die Tat umgesetzt werden.

1993 hat das Sperber-Kollegium die Rechtsform eines Vereins angenommen.

 

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